Alpiq erwartet keine nachhaltige Erholung

Die Stromgruppe Alpiq habe sich in einem schwierigen Marktumfeld mit einer europaweiten Überkapazität auf dem Strommarkt, tiefen Preisen und einem schwachen Euro gut behauptet, heisst es in einer Mitteilung.
Alpiq hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang um 4,6 Prozent auf 645 Mio. Franken hinnehmen müssen. Auch der Umsatz sank um 4,8 Prozent auf 14,1 Mrd. Franken. Die Alpiq-Gruppe war aus dem Zusammenschluss der Atel und der Energie Ouest Suisse (EOS) entstanden. Die Stromgruppe konnte zwar den Energie-Absatz um 7,6 Prozent steigern, als Folge der tieferen Preise verringerte sich jedoch der Betriebsgewinn um 8,8 Prozent auf 970 Mio. Franken. Alleine die Euroschwäche habe das Ergebnis um schätzungsweise 90 Mio. Fr. getrübt.
Alpiq erwartet auch für das Geschäftsjahr 2011 sehr anspruchsvolle Marktbedingungen. Eine nachhaltige Erholung zeichne sich nicht ab. Für 2011 rechnet der Konzern mit Umsätzen und operativen Ergebnissen in ähnlicher Grössenordnung wie 2010. (sda)