Ausstellung ungarisch – schweizerischer Künstler

Im Haus des Ungarischen Journalistenverbandes kann gegenwärtig eine Ausstellung mit Werken des ungarisch-schweizerischen Künstlerehepaares Géza Bálint (Valentin) Basilides und  Marcelle B. Vallon betrachtet werden. Die Vernissage stieß auf ein reges Publikumsinteresse.
Aus der Familie Basilides stammen mehrere bekannte Persönlichkeiten der ungarischen Kunstszene, darunter der Vater des Malers,  der 1968 verstorbene Filmregisseur Ábris Basilides. Sein Sohn flüchtete 1956 zwölfjährig mit seiner Mutter in die Schweiz. Er wuchs unter Künstlern auf, übernahm später aber zunächst führende Positionen in der Wirtschaft. Seit dem Ende der 1990er Jahre widmet er sich ausschliesslich der Malerei und siedelte mit seiner Schweizer Ehefrau, die ebenfalls Aquarellistin ist, nach Ungarn über. Das Paar lebt in der Balaton-Gegend und seine Werke wurden bereits im Rahmen zahlreicher Ausstellungen in der französischen Schweiz, in Budapest und anderen ungarischen Städten präsentiert.
Ihre jüngste Schau, die zwei grosse Säle des Hauses der Journalisten füllt, wurde durch den Schweizer Botschafter in Ungarn, Christian Mühlethaler, gewürdigt, der die in sehr grosser Zahl erschienenen Vertreter des kulturellen Lebens zu einem Empfang lud. Ferenc Csák, Generaldirektor der Ungarischen Nationalgalerie, eröffnete die Ausstellung.

Diese kann im Haus des Journalistenverbandes ( VI. Vörösmarty u. 47.) bis zum 3.2. an Wochentagen zwischen 9 und 19 Uhr besichtigt werden.