Die Schweiz in Kürze

Schweiz

Amtlich: Schweizerische Eidgenossenschaft

Hauptstadt: Bern 127 515 (Dec 2012)
Größte Stadt: Zürich 383 708 (Dec 2013)
Staatsform: direkte Demokratie, republikanischer Bundesstaat
Staatsoberhaupt: Der Bundesrat bildet das kollektive Staatsoberhaupt (Bundespräsidentin: Didier Burkhalter, Vizepräsident: Simonetta Sommaruga)
Amtssprache: Französisch, Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch
Einwohnerzahl: 8 061 516 (Juli 2014, est.)
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner/km²
GDP 2008 (Quelle: IMF)
Bruttoinlandsprodukt: PPP 385.333 Milliarden USD, nominal 693.532 Milliarden USD
BIP pro Kopf: PPP 47 863 USD, nominal 86 145 USD
Fläche: 41 285 km²

Allgemeine Daten

Die Schweiz gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, sein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt mehr als der  BIP  in den West-Europäischen Ländern. Die Schweiz gilt als eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Im Global Competitiveness Report 2009–2010 des Weltwirtschaftsforums, das die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern misst, rangiert die Schweiz auf dem ersten Platz. Der BIP pro Kopf war 32 300 USD (nach Kaufkraftparität) im Jahr 2005. Das BIP-Wachstum ist im Jahre 2001 auf 1,6% und im Jahre 2002 auf 1,3%  gesunken.

Wirtschaftsbereiche

Bankensektor

Der Bankensektor bildet wie der Versicherungssektor seit Jahrhunderten eine wichtige Einnahmequelle der Schweiz. In diesem spielt das Bankgeheimnis eine wichtige Rolle, das in der letzten Zeit wegen des Drucks der Europäischen Union und der USA gelockert werden musste. Oftmals haben die Parteien eines Krieges ihr Vermögen in der Schweiz in Sicherheit gebracht. Darüber hinaus haben hier sowohl einfache Bürger, als auch große Industriebesitzer ihre geheimen Einkünfte hier gelagert. Die Schweiz gilt wegen dem Bankgeheimnis und der langfristigen Wertbeständigkeit des Schweizer Franken weiterhin als „Zufluchtsort“ der Investoren.

Landwirtschaft

In der Landwirtschaft ist die Tierzucht der wichtigste Bereich.  Vor allem Rinder die wegen der Milch gehalten werden. Die Tiere werden den Winter über im Stall gehalten und teils mit Heu das im Sommer in den Bergen gemäht worden ist und teils mit Trockenfutter gefüttert. Im Frühling werden sie in die Alpen getrieben, wo sie selbständig grasen können. Im Herbst werden sie wiederum von der Alm abgetrieben, es wird Almabtrieb oder in der Schweiz auch Alpabzug genannt. Die Rinderherden werden nicht nur durch die Größe der Alpenwiese bestimmt, sondern auch durch die Menge an Futter, die man für den Winter aufbringen kann. Deshalb wird selbst an steilsten Bergwiesen noch Heu gemäht. Wegen der widrigen Bedingungen werden immer mehr Bergbauerhöfe aufgelassen. Das hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch zunehmende Umweltgefahren zur Folge, denn wenn das Gras nicht abgemäht oder abgeweidet wird, dann  führt das zu erhöhter Lawinengefahr und zu Bodenerosion. Außerdem gehören die Alpenhütten zum typischen Alpenpanorama. Deshalb ist der Beruf des Bergbauers nicht nur für den Umweltschutz, sondern auch für den Tourismus von großer Bedeutung. Darüber hinaus spielt in der Schweiz der Obstbau noch eine gewichtige Rolle.

Industrie

Im sekundären Sektor dominieren die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie.  Bekannt ist die Schweiz zudem für die Pharmaindustrie und für die Herstellung von Medizininstrumenten. Die zwei wichtigsten Pharmaunternehmen sind Novartis und  Roche.

Handel

Der Tourismus ist eine sehr wichtige Einnahmequelle. Zu den am meisten besuchten Gebieten gehören der Genfersee und seine Umgebung, die Alpen und ihre Dörfer, sowie Städte wie Interlaken, Locarno, Lugano, Basel, Zürich, Genf, Lausanne, Luzern. Für gewöhnlich sind die Einnahmen im Winter höher.
In der letzten Zeit hat die Schweiz ihre Wirtschaft an die Normen der Europäischen Union angepasst, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Obwohl die Schweiz keine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union anstrebt, haben Bern und Brüssel ein Abkommen über die Handelsliberalisierung unterzeichnet. Außerdem laufen mehrere Verhandlungen über weitere Kooperationsmöglichkeiten. Die Schweiz ist ein Mitglied der Europäische Freihandelsassoziation (EFTA).

Außenhandel

Die Schweiz hat erfolgreiche Außenhandelbeziehungen mit zahlreichen Ländern der Welt. Mehr als die Hälfte des BIP stammt aus dem Außenhandel.
•    Die wichtigsten Exportgüter sind: Maschinen, medizinische Produkte, Uhren, Juwelen, landwirtschaftliche Produkte
•    Die wichtigsten Exportpartner: Deutschland 28,19%, Italien 10,46%, Frankreich 8,49%, die USA 6,08%, China 5,75%, Österreich 4,4% (2013 est.)
•    Die wichtigsten Importgüter: Maschinen, Chemikalien, Fahrzeuge, landwirtschaftliche Produkte, Textilprodukte
•    Die wichtigsten Importpartner: Deutschland 18,5%, die USA 11,61%, Italien 7,61%, Frankreich 6,96%, Vereinigte Königreiche 5,67% (2013 est.)

Quelle: http://hu.wikipedia.org/wiki/Sv%C3%A1jc

 

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