Job-Maschine Schweiz brummt

Die Prognostiker erwarten im laufenden Jahr eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3% in der Schweiz, nächstes Jahr soll sie gar auf 2,7% sinken. Die Hälfte der 500 grössten Schweizer Firmen wollen bis Ende Jahr mehr Personal einstellen.
Vor zehn Jahren zählte das Land 3,9 Mio. Erwerbstätige, heute sind es über 4,6 Mio. Alleine seit 2004 wurden 300 000 neue Jobs geschaffen.Am meisten Leute sucht der Informationstechnologie- und der Bankenbereich. Demgegenüber ist die Prognose bei den Versicherungen und bei der Industrie verhalten. Die grösste industrielle Arbeitgeberin, die Maschinen-, Elektro- und Metallbranche, liegt mit 331 400 Beschäftigten noch 6,9% unter dem Höchststand von 2008.

Die zurückliegende Krise hat überhaupt nicht dazu geführt, dass es leichter geworden wäre, die vakanten Stellen zu besetzen. Die Unternehmen gaben in einer Umfrage an, dass 37,5% ihrer freien Stellen im laufenden Jahr nur schwer zu besetzen seien. Für jede zwanzigste Stelle wird kein geeignetes Personal gefunden. Die Knappheit wird sich künftig noch verschärfen. 2015 dürfte fast die Hälfte der offenen Stellen schwer besetzbar sein oder mangels passender Kandidaten unbesetzt bleiben. Besonders betroffen ist der Forschungs- und Entwicklungsbereich.

Die Bedeutung der internationalen Rekrutierung ist für die Unternehmen im Jahresvergleich deutlich gestiegen und wird mit Blick in die Zukunft noch weiter steigen. Gesucht und gefunden wird das Personal hauptsächlich in Deutschland. (NZZ)

Swisscham Hungary

Amtssitz, Postadresse:

H-1134 Budapest
Váci út 33.

Büro:

H-1143 Budapest
Stefánia út 107.

Telefon:

+36 30 984 96 10
+36 30 902 63 49

info@swisscham.hu