Ungarn hat das Abkommen über die Vermeidung der Doppelsteuerung mit der Schweiz verlängert

Das Abkommen bezieht sich auf das Einkunft- und Vermögensteuer, reguliert das Steuerrecht der Staaten in den unterschiedlichen Einkunftsarten, wie zum Beispiel Dividenden, Zins, Lizenzgebühr oder Einkünfte aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit.
 
Die Schweiz hat schon mehrmals ähnlichen Abkommen geschlossen, deren Ziel die Vermeidung der drastischen Regelveränderungen von Steuerdaten ist. Sowohl die Europäische Kommission als auch die OECD haben Pläne gegen die Steuervermeidung und den aggressiven Steuerpläne ausgearbeitet. Gemäß der sogenannten Rubik-Abkommen werden in der Schweiz Einkünfte aus nichtgeklärten Herkunft mit 35% Quellensteuer beschwert – so bleibt die Identität der Personen unbekannt, wird aber auch die Informationsabfrage leichter. Dreiviertel dieser Quellensteuer bekommt der betroffene Staat, der verbliebene Teil bleibt in der Schweiz. Wenn jemand es belegen kann, dass er nach der schweizerischen Investition die Steuer bezahlt hat, soll er diese Quellensteuer nicht bezahlen. Gemäß der Vorstellung der Kommission sollten die Länder noch mehr Information miteinander teilen, die der Schweiz voraussichtlich viele Probleme verursachen würde.
 
Die Ausarbeitung der Regeln wird nicht einfach, denn es vermeiden werden sollte, dass eine Gesellschaft von mehreren Staaten gefragt wird, weil es nicht eindeutig ist, wo sie ihre Haupttätigkeit ausübt. Das neue Abkommen sollte noch von beiden Parlamenten akzeptiert werden, erst dann kann es in Kraft treten.