Wachstum trotz starken Frankens

Der starke Franken hat der Schweizer Wirtschaft wenig anhaben können. Das Wachstumstempo nahm im vierten Quartal überraschend deutlich zu.
Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaft im vierten Quartal um 0,9 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) wies damit im Schlussquartal ein stärkeres Wachstum auf als in den Quartalen davor. Für das gesamte Jahr 2010 errechnete das Seco eine BIP-Zunahme von 2,6 Prozent. Zu laufenden Preisen resultierte ein Anstieg um 2,0 Prozent. Im Krisenjahr 2009 schrumpfte das Schweizer BIP um 1,9 Prozent.In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres ist der private Konsum im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen.
Die Investitionen in Produktionskapazitäten und Immobilien stiegen um 4 Prozent. Positiv entwickelte sich gegen Ende Jahr auch der Warenverkehr: Die Warenexporte stiegen um 3,2 Prozent und damit deutlich stärker als in den Quartalen davor.Eine Zunahme verzeichneten auch die Warenimporte: Mit 1,3 Prozent fiel das Plus aber nicht so ausgeprägt aus wie jenes der Güterausfuhren, was sich positiv auf das BIP auswirkte. Bei der Handelsbilanz für die Dienstleistungen dagegen war die Entwicklung genau umgekehrt: Die Dienstleistungsexporte gingen mit 5,8 Prozent stärker zurück als die Dienstleistungsimporte, welche ein Minus von 4,4 Prozent aufwiesen. (sda)

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